HSG Dreieich zeigt Moral und siegt – 30:28-Heimerfolg gegen TSV Pfungstadt

Die HSG Dreieich hat am Sonntagnachmittag einen wichtigen 30:28 (13:14)-Heimsieg in der Frauen-Oberliga Süd gegen den TSV Pfungstadt gefeiert. In einer spannenden Partie mit wechselnden Führungen bewiesen die Gastgeberinnen große Moral und drehten nach einem Pausenrückstand das Spiel verdient zu ihren Gunsten. 

Der Beginn verlief holprig für die „Mädels“ aus Dreieich: Nach vier Minuten lag die Mannschaft bereits mit 0:3 zurück. Erst Melanie Kühn erzielte den ersten Treffer für die Gastgeberinnen (04:55). Pfungstadt blieb weiter stark und führte zwischenzeitlich mit 6:8. 

Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich die Dreieicher-Abwehr, Zweikämpfe wurden gewonnen und Ballgewinne resultierten. Michelle Eichler, Kimberly Weil und Laura Mitteregger brachten ihre Mannschaft wieder heran. Kurz vor der Pause gelang sogar die 13:12-Führung, ehe Pfungstadt mit einem Doppelschlag die 13:14-Halbzeitführung herstellte. 

Die HSG kam mit viel Schwung aus der Kabine. Michelle Eichler und Laura Mitteregger sorgten schnell für den Ausgleich und die Führung. Spätestens beim 20:17 in der 38. Minute, eingeleitet durch ein Tor von Torfrau Franziska Seyffert, welche zudem wichtige Paraden in entscheidenden Momenten zeigte und damit dem Team Rückhalt gab, war der Wendepunkt erreicht. 

Die stärkste Werferin des Tages war Angelique Krieger, die beeindruckende 8 von 9 Siebenmetern verwandelte und insgesamt 8 Tore beisteuerte. Auch Michelle Eichler (8 Tore) und Kimberly Weil sowie Laura Mitteregger (je 4 Treffer) trugen maßgeblich zum Erfolg bei. 

Nachdem die HSG aus Dreieich zwischenzeitlich mit 27:23 führte, kämpfte sich Pfungstadt nochmals auf 29:28 heran. Doch Angelique Krieger blieb vom Punkt eiskalt und sorgte in der 59. Minute mit dem 30:28 für die Entscheidung. 

Fazit

Mit einer starken Teamleistung, hoher Treffsicherheit vom Siebenmeterpunkt und großem Kampfgeist sichert sich die HSG Dreieich zwei wichtige Punkte. Besonders die zweite Halbzeit zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Es waren dabei: Seyffert (1), Towoua, Klumpp, Kühn (1), Fell (2), Eichler (8), Mitteregger (4), Schally, Bittner, Kretschmann, Akdogan (2), Wolff, Weil (4) und Krieger (8)