
Am zweiten Spieltag dieser Saison ging es für die F2 Jugend nach Preagberg, wo man auf die zweite Mannschaft des Gastgebers sowie die TSG Offenbach-Bürgel II traf. Waren zum Saisonauftakt in Flieden lediglich 7 Spieler*innen am Start, konnte Trainerin Emma diesmal auf elf hochmotivierte Dreieicher Handballerinnen und Handballer zurückgreifen. Da Coach Esra terminlich verhindert war, wurde Emma von ihrem Vater unterstützt. Allerdings war soviel Unterstützung gar nicht notwendig, denn das Team verhielt sich während des gesamten Spieltages sehr diszipliniert. Das Aufwärmen klappte bereits wie bei den Profis, routiniert wurden hier die Bahnen mit den Übungen abgespult.
Spiel 1 gegen die TSG Offenbach-Bürgel
Auf die TSG aus Offenbach-Bürgel traf man im Sommer bereits bei einem Vorbereitungsturnier und hatte zweimal das deutliche Nachsehen. Einige Spieler*innen hatten noch Erinnerungen an dieses Aufeinandertreffen und daher gehörigem Respekt, was man der Mannschaft zu Spielbeginn auch anmerkte. Wie schon in Flieden brauchten die Dreieicher einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Zwar konnte man sich zahlreiche Torchancen erspielen, aber eine gute gegnerische Torhüterin und einige ungenaue Abschlüsse verhinderten eine höher Torausbeute. Im weiteren Spielverlauf steigerte sich das Team aber immer weiter, so dass es zum Schluss ein Spiel auf Augenhöhe war, was auch von der gegnerischen Trainerin am Ende der Partie beim obligatorischen Handshake noch einmal betont wurde.
Spiel 2 gegen HSG Preagberg 2
Trainerin Emma nutzte die Zeit vor dem zweiten Spiel, um noch einmal wesentliche Punkte anzusprechen: Zum einen sollte sich im Angriff mehr über die Spielfeldbreite verteilt und beim Torabschluss gezielter in die Ecken geworfen werden und zum anderen sollte in der Defensive eine bessere Zuteilung der Gegenspieler erfolgen, standen doch im ersten Spiel viele gegnerische Spieler des Öfteren frei vor dem Dreieicher Tor.
Beeindruckend war, wie schnell die Mannschaft diese Anweisungen in die Tat umsetzte. Während man in der Abwehr durch die viel bessere Zuordnung „Beton anrührte“ und im gesamten Spiel nur einen Gegentreffer hinnehmen musste, brannte man gleichzeitig ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Die größeren Abstände zwischen den Spieler*innen ergaben freie Räume, die hervorragenden genutzt wurden. So wurden Lücken gerissen, durch die Pässe gespielt werden konnten und auch beim Abschluss war man nun viel konzentrierter bei der Sache. Höhepunkte der zahlreichen Treffer war Theo‘s Sprungwurf, der in den letzten Wochen intensiv trainiert wurde.
Fazit: Es war ein toller Spieltag, bei dem die Kinder wieder einmal zeigen konnten, was sie handballerisch in den letzten Wochen gelernt haben. Erfreulicherweise wollten alle Spielerinnen auch tatsächlich spielen, so dass jede(r) auf ihre/seine Spielzeit kam. Herauszuheben sind noch die guten Leistungen im Tor der zahlreichen Torhüter*innen.
Als Belohnung für die hervorragende Leistung auf und neben dem Platz gab es von Emma selbstgebackene Schokokekse und einige Süßigkeiten. Ein besonderer Dank geht auch an die große mitgereiste Fanschar, die die Mannschaft super angefeuert hat.