Am vergangenen Sonntag musste sich die HSG Dreieich in der Frauen Oberliga – Süd der HSG Fürth/Krumb. mit 32:27 (16:11) geschlagen geben. Trotz einer engagierten Leistung standen wir uns am Ende vor allem selbst im Weg: Eine eklatante Schwäche beim Abschluss verhinderte ein besseres Ergebnis.
Der Spielverlauf: Ein Kampf gegen die eigene Quote
Das Spiel begann ausgeglichen, und Nicoletta-Alice Towoua markierte bereits in der zweiten Minute den ersten Treffer für die Gäste. Doch schon früh deutete sich das Hauptproblem des Abends an. Während die Gastgeberinnen ihre Chancen konsequent nutzten, ließen wir im Angriff zu viel liegen.
Nach einer frühen Auszeit beim Stand von 6:3 versuchten wir, den Spielfluss zu stabilisieren. Zwar konnten wir durch Treffer von Anna Schally und erneut Towoua den Anschluss halten, doch die HSG Fürth/Krumb. zog bis zur Pause auf 16:11 davon.
In der zweiten Halbzeit zeigten wir Moral. Laura Mitteregger (insgesamt 8 Tore) und Kimberly Weil brachten uns in der 35. Minute wieder auf 18:15 heran. Die Wende schien greifbar, doch genau in dieser Drangphase scheiterten wir wiederholt an der gegnerischen Torhüterin oder den eigenen Nerven.
Die Statistik, die wehtut: 7-Meter-Misere
Besonders deutlich wird das Problem bei der Betrachtung der Standard-Situationen:
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7-Meter-Bilanz: Die HSG Dreieich erkämpfte sich insgesamt 9 Strafwürfe, konnte davon jedoch lediglich 3 verwandeln.
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Im direkten Vergleich dazu zeigte sich die Heimmannschaft deutlich abgeklärter und verwandelte 5 ihrer 7 Versuche sicher.
Fazit
Sechs vergebene Großchancen allein vom Punkt und mehrere ungenutzte Möglichkeiten aus dem Feld heraus sind in einer engen Oberliga-Partie nicht zu kompensieren