Nach drei Pleiten in Folge und der zuletzt schmerzhaften Niederlage gegen die Kickers aus Offenbach bei der man trotzdem eine gute und kämpferische Leistung ablieferte fuhr man zum Auswärtsspiel beim TV Gelnhausen.
Die gute Leistung aus dem letzten Spiel sollte als Vorbild für diese Auswärtsbegegnung dienen.
Die Dreieicher starteten solide in die Begegnung, schafften es allerdings nicht im frühen Spiel aus Überzahlsituationen Tore zu erzielen. So stand man sich früh selbst im Weg. Dies verdeutlichte sich auch durch eine frühe Zeitstrafe aufgrund eines Wechselfehlers. Der Spielstand verhielt sich dementsprechend ausgeglichen. Vor allem Unkonzentriertheiten bei den HSG´lern führten zu Ballverlusten im Angriff und in der Abwehr konnte man zwar Durchbrüche durch die Mitte vermeiden, aber bekam trotzdem recht viele Gegentore über Außen und durch die zweite Welle. In der Mitte der ersten Hälfte konnte man sich etwas absetzen, die erspielte Führung allerdings nicht halten und man verabschiedete sich mit einem 13:13 in die Halbzeit.
In der Kabine ermahnte der Trainer Matthias Jünger die Mannschaft weiter dranzubleiben und sich nun endlich mal zu konzentrieren, um die leichtsinnigen Fehler abzuschalten.
Für die zweite Halbzeit ist anzumerken, dass sich vorerst wenig änderte und man weiter recht fahrig agierte. Trotzdem konnte man sich wieder mit einer zwei Tore Führung absetzen. Nun weitete sich auch die Anzahl der Zeitstrafen aus und so musste man einen Großteil der Zeit in Unterzahl absolvieren. Glücklicherweise konnte man in dieser Begegnung endlich wieder eine gute Quote vom Siebenmeterpunkt sicherstellen, was die Dreieicher Gäste im Spielverlauf immer wieder ausnutzten und so langsam die Führung behaupten konnten.
Zum Abpfiff zeigte die Hallenuhr 26:28 und die ersten Herren aus Dreieich konnten mit einem zufriedenstellenden Auswärtssieg im Gepäck nachhause fahren
Es spielten: Toma Stokan (Tor), Anton Zachgo, Slaven Maksimovic (5), Malte Moritzen (2), Hussein Trabelsi, Marius Finder (2), Saif Smati (5), Florian Hiller (3), Maximilian Kalusa (8), Luca Mitteregger (2), Christof Krick (1), Marius Müller, Mile Hrga