Die HSG Dreieich musste sich am Samstagabend in eigener Halle der FSG Bürgstadt/Kirchzell mit 21:34 geschlagen geben. Eine gute und engagierte Anfangsphase reicht nicht, um dem Favoriten dauerhaft Paroli zu bieten.
Starker Beginn – Offener Schlagabtausch in den ersten Minuten
Die Partie begann temporeich. Nachdem die Gäste früh in Führung gingen, zeigte Kimberly Weil mit dem 1:1, dass die HSG sich nicht verstecken wollte. Auch Eileen Bittner und Michelle Eichler trafen in der Anfangsphase zuverlässig, sodass es bis zum 7:7 (12.) ein ausgeglichenes Duell blieb.
Erste Schwächephase vor der Pause
Nach dem Team-Timeout der HSG (12:52) geriet Dreieich jedoch zunehmend unter Druck. Die Gäste zogen bis auf 7:12 davon. Die HSG kämpfte sich zwar über Tore von Akdogan, Bittner und Krieger zurück, musste aber mit einem 12:15-Rückstand in die Halbzeit gehen.
Spiel kippt nach Wiederanpfiff
Der Start in die zweite Halbzeit verlief schwierig. Bürgstadt/Kirchzell erhöhte das Tempo und nutzte technische Fehler der HSG konsequent aus. Bis zur 41. Minute geriet Dreieich auf 15:24 ins Hintertreffen.
Zwischenzeitlich sorgten Kimberly Weil, Laura Mitteregger und erneut Angelique Krieger dafür, dass der Rückstand nicht noch früher deutlicher wurde. Dennoch war bei 13:19 und 15:21 noch Hoffnung spürbar – doch die Gäste legten in dieser Phase nahezu bei jedem Angriff nach.
Viele Unterbrechungen, wenig Zugriff
Eine Reihe von Zeitstrafen, darunter gegen Mitteregger (14:39), Towoua (33:19) und Fell (48:13), störten den Spielfluss zusätzlich.
Schlussphase ohne Happy End
In den letzten Minuten setzten sich die individuell starken Spielerinnen der FSG endgültig durch. Zwar konnte Dreieich über Towoua, Akdogan und erneut Krieger noch Treffer setzen, doch die Gäste waren in der Breite zu dominant und erzielten letztlich 34 Tore.
Die HSG schaffte es nicht mehr, das Ergebnis knapper zu gestalten, und musste sich mit 21:34 geschlagen geben.
Fazit
Trotz einer mutigen Anfangsphase und guter Offensivmomente reichte es für die HSG Dreieich nicht, um gegen die starke FSG Bürgstadt/Kirchzell zu bestehen. Die zahlreichen Zeitstrafen, die fehlende Effektivität im Rückraum und die zunehmende Abwehrprobleme führten zu einer deutlichen Heimniederlage.
Es spielten: Seyffert (Tor), Towoua (1), Raschke, Eichler (2), Kühn (1), Fell (1), Mitteregger (2), Bittner (3), Wolff, Weil (3), Akdogan (2) und Krieger (6/4)