Nach mehrmaliger Verlegung der Begegnung war es diesen Sonntag so weit: Die Dreieicher Damen 1 empfangen zum letzten Spiel der Hauptrunde die Gegnerinnen aus Dietzenbach. Man wollte die Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut machen und die Punkte nicht kampflos verschenken. So ging das Team von Lenhardt/Bittner motiviert in das Spiel. Die Dreieicherinnen präsentierten sich von Beginn an mutig im Angriff und mit einer körperbetonten Stabilität in der Abwehr.
Beide Mannschaften schenkten sich nichts und boten sich in diesem Derby eine regelrechte Abwehrschlacht, was sich u. a. in einer Summe von 13 Zeitstrafen widerspiegelte. Mit vielen Flüchtigkeitsfehlern und Pech im Abschluss stand es zur 15. Minute drei zu sechs. Die robuste Abwehr der Gegnerinnen stelle die Dreieicherinnen vor eine große Herausforderung, sodass man vorwiegend durch schnelle Gegenstöße Tore erzielte. Jedoch waren ebenfalls die Dietzenbacherinnen nicht frei von Patzern. So konnte man sich zur 25. Minute bis an zwei Tore herankämpfen. Mit drei Toren Rückstand (8:11) ging es in die Halbzeit.
Nach der Pause ging es so weiter wie bisher. Die Dietzenbacherinnen waren konsequenter im Abschluss und dominierten das Spiel. Auch wenn die Hausherrinnen immer weiter Ehrgeiz zeigten und sich im Spiel hielten, gab es in den letzten 30 Minuten keinen Moment, in dem man denken könnte, dass die Gäste das Spiel noch einmal aus der Hand geben würden. So trennten sich die Mannschaften mit 20:24. Trainer Sascha Lenhardt ist mit der Mannschaftsleistung zufrieden: „Wir haben den Kampf gut angenommen und den Gegnerinnen das Leben schwer gemacht. Aber leider haben wir wieder einmal zu viel liegengelassen – daran arbeiten wir und schauen nach vorne!“
Nun geht es darum, sich auf die Abstiegsrunde zu fokussieren und die positiven Aspekte aus diesem Spiel mitzunehmen: der unbändige Wille, die harte Entschlossenheit, der nicht endende Kampfgeist und der starke Zusammenhalt. An dieser Stelle wünschen den Damen der HSG Dietzenbach viel Erfolg in der Aufstiegsrunde.
Es spielten:
Franziska Seyffert (Tor), Jacqueline Werner (Tor), Franziska Jacob, Lena Stimpel, Melanie Kühn, Rebekka von Gaisberg-Helfenberg (6), Laura Mitteregger (2), Tamara Ruhl, Wiona Wintterlin (2), Leonie Eberle, Eileen Bittner (5), Sabrina Holzmann, Jennifer Lenhardt, Kimberley Weil (5)