Die Dreieicher Enten gewinnen in Nieder-Roden – keine Überraschung!

Nachdem die Enten durch den gegnerischen Trainer zuvor als „Kellerliga“ bezeichnet wurden, reisten die Damen mit viel Motivation und guter Stimmung in das Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Auch das deutliche Ergebnis im Hinspiel (37:28) ließ uns als Favorit dastehen. Trotzdem galt, alles zu geben und mit viel Kampfgeist und Wille Nieder-Roden in auswärtiger Halle zu besiegen. Gesagt, getan.

Die ersten fünfzehn Minuten konnten wir uns mit einer überragenden Abwehr auszeichnen und uns damit auch im Angriff durch guten Druck und viele Spielzüge und anschließenden gelungenen Torabschlüssen belohnen. Somit stand es in der 15. Minute 4:7 für uns. Jedoch wurden die Enten dann zu hektisch und es ergaben sich einige technische Fehler im Angriff. Auch in der Abwehr fehlte der letzte Biss. Damit verabschiedeten wir uns mit drei Toren Führung (13:16) in die Halbzeit und waren uns alle gewiss, dass noch deutliche Luft nach oben ist.

Um das Spiel für sich zu entscheiden, mussten wir in der Abwehr noch konsequenter verschieben und die Torabschlüsse im Angriff perfektionieren. Über ein gutes Miteinander im Angriff wurden sowohl Rückraumwürfe verwandelt als auch im eins gegen eins die Abwehr ausgetanzt und die Enten haben sich mit viel Bewegung und konsequenten Torabschlüssen Lücken erkämpft und diese auch genutzt. Jedoch musste die Abwehr erst einmal in die zweite Halbzeit reinkommen, sodass Nieder-Roden ebenfalls schnelle Tore erzielten und sich in der 40. Spielminute auf ein Tor ran kämpfen konnten. Allerdings war unser Kampfgeist grösser und wir wollten uns die zwei Punkte definitiv nicht mehr nehmen lassen. Dementsprechend wurden wir für die letzten Spielminuten endlich wach in der Abwehr und unterstützten unsere Torhüterin ausreichend. Im Angriff verwandelten wir die Tormöglichkeiten.

Letztendlich belohnte sich die Mannschaft mit viel Kampf und Moral zu einem Spielstand von 23:33. Jede Spielerin, die auf dem Feld stand, hat ihren Teil zum deutlichen Sieg beigetragen, somit ist die ganze Mannschaft hervorzuheben! Für die letzten zwei Spiele gilt allerdings, die Hektik im Angriff herauszunehmen und mit viel Intelligenz und Ruhe die Tore zu erzielen.

 

Es spielten: Rebekka von Gaisberg-Helfenb. (8), Laura Mitteregger (5), Wiona Wintterlin (1), Eileen Bittner (7), Sabrina Holzmann (3), Jennifer Lenhardt (3), Kimberly Weil (2), Nora Helmstädter (4), Franziska Seyffert (Tor), Jaqueline Werner (Tor), Franziska Jacob, Felicitas Lenhardt, Lena Stimpel, Stephanie Marschall