M: HSV Götzenhain — HSG Dreieich 27:25

HSG Dreieich Männer verlieren Derby

Samstagabend verloren die HSG Herren 1 das Stadtderby gegen den HSV Götzenhain knapp mit 27:25 (14:11). Nach einem engumkämpften Beginn verlor die HSG etwas den Anschluss und konnte mehrfach gute Chancen nicht zum Torerfolg nutzen. Im Verlauf der 2.Halbzeit wurde zwischenzeitlich den Ausgleich hergestellt, dies lag vor Allem an einer deutlichen Steigerung der Torhüterleistung. Man verpasste es aber in Führung zu gehen. Folgerichtig konnten sich die Gatsgeber in der Schlussphase einen Vorsprung herausspielen, der nicht mehr abgegeben wurde. Die HSG überzeugte durchweg mit einem starken Kampf und bestätigte die gute Leistung des letzten Spiels. Für die HSG im Einsatz waren: Florian Hiller (12), Lars Rencke (4), Marius Finder (4), Fabian Leda (2), Luca Mitteregger (1), Aymen Ben Frej (1), Raphael Drost (1), Juan Simon Vera Vera, Malte Moritzen und Yannick Gerhardt (Tor).

D2: HSV Götzenhain — HSG Dreieich II 20:13

Verdiente, aber unnötige Niederlage

Das letzte Derby der HSG Dreieich und des HSV Götzenhain fand am 16.02.18 in der Sporthalle des HSV statt. Nachdem sich vor knapp elf Jahren die Handballabteilungen des SV Dreieichenhain und der SKG Sprendlingen zusammengeschlossen haben, stossen nun zur neuen Saison die Handballerinen und Handballer des HSV Götzenhain dazu.

Die Voraussetzungen waren nicht grade optimal, viele Absagen ereilten das Trainerteam Schäfer/Jozefowski im Vorfeld. So fuhr man nur mit 10 Spielerinnen in den Nachbarort, doch auch hier waren nur neun Spielerinnen am Start. Dafür fanden knapp 90 Zuschauer den Weg in die Halle, für ein A-Klasse-Duell im unteren Mittelfeld eine beachtliche Anzahl. Beide Team stehen mit 8:18 Punkten nicht grade optimal da.

Das Spiel begann dann mit zwei schnellen Toren durch den gastgebenden Verein, das 3:0 per Strafwurf folgte kurz darauf. Somit lagen die Juniorenten wieder mit drei Toren zurück, bevor sie auf der Platte angekommen waren. Zweimal Treffer von Leonie Eberle brachte die HSG auf 2:3 ran, 2-5 und 5:6 waren die nächsten Zwischenstände. Dann fiel die grade genannte Eberle mit einer Schulterverletzung aus, das brachte das Team ein wenig durcheinander. Nach nur zwei Treffern in den letzten zwölf Minuten stand es dann zur Halbzeit 6:9 für den HSV Götzenhain.

Zum Beginn der zweiten Hälfte stand Eberle wieder auf dem Platz und brachte ihr Team mit sechs Treffern in Folge beim 8:10 und 10:12 immer wieder ran. Beim 11:15 in der 46. Minute war dann nichts mehr zu machen. Nun drehte Eberle´s Gegenüber, Nena Gottschämer auf und brachte Ihre Mannschaft mit insgesamt 7 Toren nach der Pause auf die Siegerstraße. Am Ende stand eine leider verdiente 13:20 Niederlage für die HSG Dreieich. Trotz einiger blauer Flecken war es in der Summe ein faires Derby mit einem verdienten Sieger HSV Götzenhain.

Das Spiel wurde aus zwei Gründen verloren. Zum einen war es heute keine homogene Mannschaftsleistung, was alleine die Torverteilung schon aufzeigt. Die HSG traute sich zu wenig zu und ließ immer wieder Leonie Eberle die Verantwortung übernehmen. Trotz mehr als 60% Trefferquote reicht es nicht aus wenn nur eine Spielerin erfolgreich trifft. Zudem war eine fast fahrlässige Chancenvergabe ausschlaggebend. Im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer HSG Isenburg/Zeppelinheim muss einiges anders werden um nicht unterzugehen. Am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr ist es soweit.

Für die HSG Dreieich traten an: Nathalie Maier (Tor 1.-46. Minute), Dagmar Sauer (46. – 60. Minute), Lauren Bauch (1), Marina Kunz, Miriam Buckendahl, Josephine Wolseley, Leonie Eberle (9), Stephanie Homeier (2), Arieke Gabriel, Ann Celine Wunderlich (1).

D: HSG Rodgau Nieder Roden II — HSG Dreieich 21:28

Spitzenreiterbezwinger, hey, hey !!!

Am Samstagmittag machten sich die Damen der HSG Dreieich auf den Weg zum derzeitigen Tabellenführer HSG Rodgau Nieder-Roden II. Untereinander herrschte eine ausgelassene und motivierte Stimmung. Doch noch vor dem Anpfiff verletzte sich Kim während des Aufwärmens und der ohne hin verletzungsbedingte „geschrumpfte“ Kader dezimierte sich weiter. Gerade mal drei Auswechselspielerinnen standen für dieses schwere Spiel zur Verfügung. Doch dies sollte die Stimmung nicht trüben. Man erinnerte sich an das Hinspiel in der eigenen Halle und an den Halbzeitstand, bei dem es unentschieden stand. An solch eine Leistung müsse angeknüpft werden.

Dann war es soweit, das Spiel wurde angepfiffen und bereits in der ersten Minute wurde Ela am Kreis wunderbar freigespielt und der Ball das erste Mal von ihr im gegnerischen Tor versenkt. Die Gastgeberinnen gerieten, wie sich im Nachhinein herausstellte, nur in der 5. Minute mit 4:3 in Führung. Hierdurch wurden die Damen der HSG Dreieich nicht nervös und spielten sehr sicher und selbstbewusst weiter. Nora, Becky und Eileen wechselten sich bis zum 8:9 ab und trafen das Tor bis zur Auszeit in der 18. Minute abwechselnd. Es war Zeit Luft zu holen, den Kampfgeist und Siegeswille zu steigern und nochmal kleine taktische Feinheiten zu besprechen. Mit einer sehr starken Abwehr und einer überragenden parierenden Laura im Tor schritt die HSG Dreieich immer näher Richtung Halbzeit. Meli eroberte im Angriff die Wurfposition des Kreises und brachte ihr Team mit 8:11 in Führung. Tamara bündelte alle Kräfte auf Außen, mit viel Druck gelangt es den Rückraum in Szene zu setzen und einen Halbzeitstand von 10:13 für die HSG Dreieich zu erzielen.

In der Kabine wurde deutlich, dass hier heute mit viel Entschlossenheit und Engagement ein oder möglicherweise auch zwei Punkte drin sein könnten. Jetzt zählte es 30 Minuten weiter zu kämpfen, die Konzentration zu behalten und mit viel Köpfchen an die zweite Halbzeit heranzugehen. Mit langen Angriffen sollte die Zeit von der Uhr genommen werden. Doch die Damen der HSG Dreieich starteten etwas holprig nach Wiederanpfiff. Es kam zu technischen Fehlern, gehaltenen Torabschlüssen der gegnerischen Torhüterin und einer 2 Minuten Strafe. Somit rückten die HSG Rodgau Nieder-Roden II bereits in der 35. Minute auf 12:13 heran. Das Trainerteam versuchte Ruhe zu bewahren und durch weitere individuelle taktische Ansagen Sicherheit für die Mannschaft zu gewinnen. Zum Glück verloren die Damen der HSG Dreieich nicht den Mut. Es wurde von allen auf jeder Position, ob in der Abwehr oder im Angriff, um den Ball gekämpft. Die Damen der HSG Dreieich gaben das Spiel nicht aus der Hand. Die Stimmung wurde allzeit, sowohl von den verletzten Spielerinnen Nessi und Lici unter den Zuschauern, als auch der eigenen bereits ausgepowerten Bank, hochgehalten. Die Gastgeberinnen versuchten dem Davonziehen mit einer offeneren Abwehrformation entgegen zu wirken. Jedoch nutzen die HSG Dreieich dies aus und zogen bis in der 48. Minute mit 17:19 davon. Endlich schlich sich das Gefühl auf der Bank ein, dass die Zeit von der Uhr läuft und dass das hier heute eine kleine Sensation werden könnte. In der Schlussphase zeigten die Mädels der HSG Dreieich nochmal was in ihnen steckte und setzten den Befreiungsschlag in der 57. Minute durch Lena und Sabrina. Jetzt war der Spielstandabstand mit 21:26 höher, wie die noch verbleibenden Minuten auf der Uhr. In der letzten Minute hielt es niemanden aus Dreieicher Sicht auf der Bank. Zissi und Jacky sprangen mit als erstes auf, um die Mannschaft in der Schlussphase noch lauter zu unterstützen. Die anfeuernden Fans der HSG Dreieich konnten das „Wunder“ auf der Tribüne kaum fassen. Doch dann war es endlich soweit. Die Tafel zeigte nach 60 Minuten ein mehr als verdientes Ergebnis von 21:28 für die HSG Dreieich an.

Die Damen der HSG Dreieich starteten sehr kämpferisch in die Rückrunde und belohnten sich heute in einem fairen Spiel mit einer sehr starken Mannschaftsleistung mit dem Titel „Spitzenreiterbezwinger“. Nun gilt es das Engagement, die Motivation, den Kampfgeist und den Siegeswille mit in das kommende Spiel am Sonntag (24.02.2019) gegen den TV Flieden zunehmen und zu Hause für die nächsten 2 Punkte alles zu geben.

Es spielten: Laura Gerhardt/Jacqueline Werner (Tor), Nora Helmstädter (7), Melanie Kühn (4), Rebekka von Gaisberg (8), Lena Stimpel (3), Sabrina Holzmann (1), Michaela Mittelstädt (2), Kimberly Weil, Tamara Ruhl, Eileen Bittner (3)

mJC: SG Bruchköbel — JSGmC Dreieich/Götzenhain 33:18

Rumpftruppe schlägt sich wacker – Robin Lenhard dreht auf

Im Spiel beim Tabellenprimus waren von vornherein die Weichen deutlich gestellt. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel galt es sich besser zu verkaufen. Dies allerdings unter erschwerten Bedingungen, da die Mannschaft durch Schulfreizeiten und Krankheit stark reduziert war. Die angetretene Manschaft spielte mit viel Engagement. Gerade Robin am Kreis konnte sich immer wieder in Szene setzen und erzielte 7 Tore. Kevin, der sich die erste Halbzeit etwas zurück hielt, konnte auch in der zweiten Spielhälfte mit 5 Toren überzeugen. Nach guten Kampf ging das Spiel leistungsgerecht mit 33:18 (17:6) verloren. Die einzelnen Lichtblicke und Abläufe lassen hoffentlich für die folgenden Spiele mehr erarten.

Es spielten: Elton, Lukas (im Tor), Tom 1, Manuel 1, Robin 7, Kevin 5/2, Daniel 1, Felix 2, Marlon 1, Valentin, Ben und Henric

mJC: TV Gelnhausen II — JSGmC Dreieich/Götzenhain 32:30

Hohe Fehleranzahl verhindert Punktausbeute

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Runde war die mC-Jugend der JSG Dreieich/Götzenhain beim TV Gelnhausen II zu Gast.
Das Hinspiel konnten die Dreieicher Jungs mit 34:28 für sich entscheiden und auch an diesem Wochenende sollten wieder viele Tore auf beiden Seiten fallen.

Zu Beginn konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen und es zeichnete sich schon früh ein sehr ausgeglichenes und enges Spiel ab.
Durch schöne Laufwege ohne Ball schaffte man es zwar in den ersten Minuten zu überzeugen, allerdings wurde die Fehlerquote mit zunehmender Spielzeit immer höher. Nicht nur zig frei vergebene Chancen hinderte die JSG-Truppe an einem deutlicheren Ergebnis, auch sehr viele Pass- und Fangfehler trugen das Übrige dazu bei.

Mit einem knappen 15:14 Halbzeitstand für die Gastgeber wollte man in Halbzeit zwei sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und über eine kompakte Abwehr wieder zu mehr Sicherheit kommen.
Immer wieder konnte man mit schnellen Lauf- und Passwegen die sehr offensiv verteidigende Heimmannschaft ausspielen und somit in Schlagdistanz bleiben.
Am Ende war es die hohe Fehlerquote mit insgesamt über 25 verschenkten Angriffen die eine Punktausbeute zunichtemachte. Auch wenn man sich am Ende mit 32:30 geschlagen geben musste, konnte man mit der Art und Weise des eigenen Spiels größtenteils zufrieden sein und das lässt auf Punkte in den letzten beiden Spielen der Saison hoffen.

Das Team gegen den TV Gelnhausen:

Tor: Jannik Löw (1. HZ; 9 Paraden) und Elton Maksutaj (2. HZ; 5 Paraden)
Feld: Daniel Ferreira Correia (4), Moritz Hoffmann (2), Frederic Jacob (1), Felix Kaiser (5), Tom Kandler (1), Robin Lenhard (2), Luis Purucker, Mattis Rahe (8), Kevin Schuch (5), Paul Sperzel (1) und Manuel Tomazini (1)

Das nächste Spiel findet am 24.02.19 um 13:15 Uhr in der Sporthalle Spitzenweg Großauheim, Spitzenweg, 63457 Hanau-Großauheim statt. Gegner ist dort die HSG Preagberg I.

M2: TV Altenhaßlau II — HSG Dreieich II 25:23

Gute Entwicklung – aber keine Punkte mitgenommen

Im 2. Rückrundenspiel der HSG Dreieich II fuhr die Mannschaft zum TV Altenhasslau II. Mit einer motivierten und gut trainierten Bank wollten die Dreieicher, das letzte Spiel vergessen und es besser machen. Die Partie begann mit sehr ansehnlichen und temporeichen Handball, der jeweils von Seiten der Dreieicher mit Torerfolg abgeschlossen wurde. In der Abwehr stand man sehr kompakt und konnte einen erfolgreichen Abschluss verhindern. So ging die Mannschaft schnell mit 2 zu 0 in Führung. Die Gastgeber kamen erst langsam ins Spiel und kämpften sich nach ca. 15 Minuten auf 7 zu 7 ran, da die #badboys3eich in der Abwehr nicht mehr kompakt standen und die Gäste zu leicht zum Torabschluss kamen. In dieser Phase konnte auch der Keeper der Dreieicher Klingler mit Paraden nicht verhindern, dass die Heimmannschaft in Führung ging. Altenhasslau kam immer besser ins Spiel und die Rückraumspieler kamen zu leicht zum Torwurf oder setzten Ihre Mitspieler durch geschicktes Abspielen gut in Szene. So stand es nach 30 Minuten 11:12 für Altenhasslau. In der Pause fanden die Trainer die richtigen Worte und stimmte die Mannschaft auf die Stärken ein. Die 2. Hälfte startete wieder mit einer kompakten Abwehrarbeit und im Angriff mit temporeichem Handball. 1. und 2. Welle wurden ebenfalls genutzt und so konnte der Abstand verkürzt werden. In der 42. Minute stand es nach 7 Toren für die Dreieicher in Folge 19:14. Diese Leistung konnte danach nicht mehr gehalten werden. Die Gastgeber konnten im Anschluss an diese starke Phase der Dreieicher mit leichten Toren (1 gegen 1 oder einfache Durchbrüche) sich herankämpfen und sich mit einem Tor in der 51 Minute in Führung gehen. Die Dreieicher gaben nicht auf und konnten immer wieder den Anschlusstreffer landen, aber kamen nicht mehr zum Ausgleich. „Wir hatten eine Top Phase in der 2. Hälfte mit einem 7 zu 0 Lauf, bei der die Mannschaft gezeigt hat was sie kann. Bedauerlicherweise haben es nicht geschafft ein 5 Torvorsprung bis zum Abpfiff zu halten. Die Mannschaft hätte die Punkte verdient. Daran werden wir arbeiten,“ so der Betreuer Göckes nach dem Spiel. Die #badboys3eich verloren in einem sehr abwechslungsreichen und sehr fairen Spiel gegen TV Altenhasslau mit 23 zu 25. Mannschaftsverantwortlicher: Göckes, Batinic Spieler: Schiemann, Karst 4, Frenzel 1, Köppel 3, Wohlfahrt , Gerhardt 4, Frahm 5, Hgra 1, Steinmetz, Graf, Steffenhagen 2, Lehrl 1, Göckes Tor: Klingler Nächste Woche Sontag 24.02.2019 um 14:00 Uhr findet das Spiel gegen TV Flieden 2 statt. Die Männer II der HSG Dreieich freuen sich über lautstarke Unterstützung in der Hans-Meudt-Halle.
D: HSG Dreieich — HSG Hanau 23:27

Schwache 10 Minuten ausschlaggebend für Heimniederlage

Am Sonntag hatten die Damen 1 der HSG Dreieich die bekannten Gegnerinnen der HSG Hanau in heimischer Halle zu Gast. Die Hanauer Damen stehen, wie schon in der vergangenen Saison oben in der Tabelle und die Dreieicherinnen wussten, dass hier ohne Kampfgeist und Sieges-Wille jeder einzelnen Spielerin nichts zu holen wäre.

Man ging motiviert aber, wie aktuell gewohnt, mit kleinem Kader ins Spiel und wollte sich an die gute erste Halbzeit aus der Hinrunde gegen Hanau ins Gedächtnis rufen.

Leider startete auch dieses Spiel ganz anders als man sich das vorgestellt hatte. Nach ganzen 8 Fehlwürfen, darunter auch ein 7-Meter-Strafwurf, konnten die Damen aus Dreieich erst in der 9. Spielminute den ersten Treffer setzen. Zum Glück hatte auch Hanau einen schlechten Beginn erwischt und bis dahin ebenfalls keinen Ball im Netz versenken können.

Es folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe (6:6; 20.Min). Dann konnten die Hanaurerinnen etwas Oberwasser gewinnen und innerhalb von 3 Minuten auf 6:9 aus Sicht der Hausherrinnen davonziehen. Dreieich berappelte sich jedoch wieder etwas und konnte bis zur Halbzeit auf 10:12 herankommen.

In der 2. Halbzeit konnten abermals die Dreieicherinnen den ersten Treffer für sich verzeichnen. Das Spiel war also wieder offen. Was beim Spielstand von 12:13 aus Dreieicher Sicht dann aber passierte, erinnert sehr an die eigentlich schon längst vergessenen alten typischen „Dreieicher 10-Minuten“. Anstatt den Ausgleich zu erzielen und den Schwung mitzunehmen vielen für die nächsten 10 Minuten keine Tore für Heimmannschaft. Man stand sich selbst im Weg und war zeitweise etwas ratlos. Eigentlich liefen die Kombinationen ganz gut, der Ball wollte nur nicht ins Tor.

Die Damen aus Hanau hingegen konnte in dieser Zeit ihre ganze Erfahrung nutzen und mit weiteren 6 Treffern davon ziehen (12:19). In der 46. Spielminute konnte dann endlich Nora Helmstädter den erwarteten Befreiungsschlag setzen und versenkte den Ball im Netz der gegnerischen Torfrau. Die Dreieicher kamen wieder ins Spiel zurück und auch die sehr gut aufgelegte Tamara Ruhl konnte vor allem in den letzten Spielminuten noch 3/3 Würfen im Tor versenken. Leider reichte das ganze Engagement der Enten aus Dreieich nicht um das Spiel nochmal zu drehen. Man trennte sich nach Ablauf der 60. Spielminute bei einem Endstand von 23:27.

Es spielten: Laura Gerhardt/Jacqueline Werner (Tor), Nora Helmstädter (6), Rebekka von Gaisberg (1), Melanie Kühn (1), Lena Stimpel, Sabrina Holzmann (3), Michaela Mittelstädt, Kimberly Weil (7), Tamara Ruhl (3), Eileen Bittner (2)

D2: HSG Dreieich II — FSG Seligenstadt/Zellhausen 14:14

Abwehrschlacht

Am Sonntag, dem 10.02.19 stand das Rückspiel gegen die FSG Seligenstadt/Zellhausen auf dem Plan. Zur besten Mittagessenszeit standen sich die Teams auf der Platte gegenüber. Die HSG wollte die Hinspielniederlage vergessen machen und heute trotz leichter personeller Sorgen die Punkte holen.

Das Spiel begann rasant und es stand bereits nach 4 Minuten 0:3, leider aus Sicht des Gastes. Erst dann, so hatte man das Gefühl, kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine. Das erste Tor gehörte dann Leonie Eberle, bevor direkt im Anschluss Josephine Wolseley den 2:3 Ausgleichtreffer markierte. Durch einen der wenigen vorgetragenen Gegenstösse glich das Team dann nach acht Minuten durch Lauren Bauch zum 3:3 aus, die Partie war wieder offen. Doch wieder gelangen dem Gast zwei schnelle Tore zum 3:5, die Dreieicherinnen kämpften sich auf 5:5 wieder heran. Das war in der 12 Minute, ab diesem Zeitpunkt wurde die erste Hälfte sehr zäh. Würfe der Hausherrinnen verfehlten leider allzu oft den Kasten der Torfrau, ohne dass diese hätte eingreifen müssen. Dafür arbeitete die Abwehr im Verbund mit der Torfrau stark und verhinderte einiges an Torwürfen. Mit einem 7:8 für die Seligenstadt/Zellhausen.

Wer nun dachte, weniger Tore können ja nicht fallen, der wurde in Halbzeit zwei eines besseren belehrt. Leonie Eberle waren bis zur 49 Minute alle vier Treffer der HSG Dreieich vorbehalten. So stand es dank einer weiterhin starken Abwehr zu diesem Zeitpunkt 11:10. Kurz darauf durch einen tollen Treffer von Ann Celine Wunderlich 12:10, fast schon eine Torentscheidung. Doch der Gast, dessen Torjägerin Faust heute gut im Griff war, glich drei Minuten später zum 12:12 aus. Auch die 13:12 und 14:13 Führung konnte die HSG nicht behalten, beim Stand von 14:14 verpufften die zwei letzten Angriffe im Sande.

In der Summe ist es ein gewonnener Punkt, auch wenn man kurz vor Schluss noch geführt hat. Der Spielverlauf hatte alles offen gelassen, so wäre auch eine knappe Niederlage möglich gewesen. Toll wie die Mädels sich zurückgekämpft haben. Nathalie Maier im Tor konnte unter anderem vier Strafwürfe entschärfen und war vor allem in Halbzweit zwei ein sehr starker Rückhalt. Sie hatte eine Quote von starken 54%. Auch die Abwehr, heute geführt von Arieke Gabriel und Miriam Buckendahl, stand sicher und verteidigte gut. Leonie Eberle wurde von Ihren Nebenleuten gut in Szene gesetzt und hatte mit sieben Treffern aus dem Feld einen großen Anteil am Erfolg. Mit ein wenig mehr Cleverness werden in den nächsten Spielen die nächsten Punkte purzeln.

Am kommenden Samstag geht es um 18.00 Uhr zum wohl letzten Derby gegen den HSV Götzenhain. Beide Vereine werden nach dieser Saison zu einer großen HSG Dreieich verschmelzen. Und beide Mannschaften rangieren im Moment mit 8:18 Punkten nicht grade oben in der Tabelle. Es sollte ein spannendes Spiel werden.

Für die HSG Dreieich traten an: Nathalie Maier (Tor), Dagmar Sauer (Tor), Tamara Kunz, Lauren Bauch (1), Marina Kunz, Miriam Buckendahl (1), Josephine Wolseley (1), Leonie Eberle (7), Charlotte Grunicke, Stephanie Homeier (1), Arieke Gabriel (1), Ann Celine Wunderlich (2)

M: HSG Dreieich — TGS Niederrodenbach II 29:28

2019/02/10

HSG Dreieich 1 fährt 2 wichtige Punkte ein.

Nach den letzten Spielen fuhr die HSG Dreieich 1 heute überraschend zwei sehr wichtige Punkte gegen den Tabellenführer TGS Niederrodenbach ein. Erst nach 15 Minuten konnten die Niederrodenbacher den 3. Treffer erzielen und gaben zu diesem Zeitpunkt bereits das Spiel her. In einer, auf beiden Seiten, sehr emotional geführten Partie hatten die Schiedsrichter Mühe den Überblick zu behalten. Die Niederrodenbacher merkten irgendwann, dass sie eigentlich gewinnen wollten und die Dreieicher merkten irgendwann, dass sie das Spiel gewinnen können. Dementsprechend Nerven aufreibend wurde die Partie dann auch geführt. Es wäre aber nicht Handball, wenn man sich nach dem Spiel nicht die Hand geben würde. Den zahlreichen Zuschauern wurde ein durchaus sehenswertes Spiel geboten, in dem die TGS ihre körperlichen Vorteil in die Waagschale schmiss und die HSG mit den jungen Spielern auf Geschwindigkeit setzte. So konnte die HSG dann mit 2 Gegenstößen in der letzten Minute den Rodenbachern die Hoffnung auf ein oder zwei Punkte nehmen. Ein Danke schön an dieser Stelle an Max Sordon, Olli Frahm und Christopher Lehrl, die heute ausgeholfen haben.

Es spielten: Y. Gerhardt (Tor); F. Hiller 10/4; L. Rencke (2); A. Zachgo; F. Leda (2); L. Mitteregger (3); C. Lehrl; O. Frahm; M. Moritzen (9); A. Ben Frej (2); J. Vera Vera; M. Sordon

Spielfilm: 2:2; 7:2; 9:6; 13:8; 15:10 (HZ)18:12; 21:18; 23:31; 25:25; 27:27; 29:28 (Endstand)

Zeitstrafen: HSG Dreieich 7; TGS Niederrodenbach 3

7-Meter: HSG Dreieich 6/4; TGS Niederrodenbach 5/3

wJC: HSG Rodgau Nieder Roden — JSGwC Dreieich/Götzenhain 44:15

Bis zum Schluss gekämpft!

Am vergangenen Samstag den 09.02.2019 war die weibliche C-Jugend der JSG Dreieich/Götzenhain zu Gast bei der HSG Rodgau/Nieder-Roden.

Im Hinspiel gewann Nieder-Roden zwar recht hoch mit 16:32, jedoch wäre ein weniger deutliches Ergebnis hier verdient gewesen, da die JSG Mädels gut gekämpft hatten. Deshalb wollte man das bei dem anstehenden Rückspiel besser machen.

Leider reisten wir mit nur 5 Feldspielern und einer Torhüterin an... das heißt eigentlich wären wir das ganze Spiel über in Unterzahl gewesen, jedoch zeigte sich Nieder-Roden fair und nahm ebenfalls eine Spielerin vom Feld. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön, für die nette Geste!

Nun zum Spiel...
In der Anfangsphase konnten die Mädchen der JSG noch relativ gut mithalten und erarbeiteten sich oftmals schöne Chancen im Angriff. Mitte der ersten Hälfte ließen dann schon leider langsam die Kräfte nach und die HSG Rodgau/Nieder-Roden konnte sich von einem 8:4 weiter absetzten, sodass das Halbzeitergebnis 19:7 lautete.

In der Halbzeitansprache wurde im Angriff bemängelt, dass sich zu wenig bewegt werden würde und man dem Geschwister Duo Sarah und Nora Boudahou, die bis dort hin das Spiel leiteten, mehr helfen und anbieten solle. Außerdem sollte man Torhüterin Johanna Homburg hinten mehr unterstützten und vor allem sich auch in der Abwehr gegenseitig aushelfen.

Leider wurde dies nicht in der zweiten Hälfte umgesetzt. Weiterhin stand man im Angriff viel zu sehr und das Spiel hatte kaum Bewegungen, trotzdem kam es immer wieder zu schönen Toren jedoch meist nur aus Einzelaktionen. In der Abwehr verschlief man auch den ein oder anderen schnellen Anstoß der Hausherrinnen. Sodass Nieder-Roden ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnte. Mitte der zweiten Halbzeit verletzte sich dann leider noch Spielführerin Sarah Boudahou, dass heißt man musste das Spiel mit vier Feldspielerinnen zu Ende spielen, was es nicht leichter machte.
An dieser Stelle gute und schnelle Genesung an Sarah Boudahou!

Was man aber auf jeden Fall in der zweiten Halbzeit positiv anmerken sollte ist, dass sich dann die ein oder andere Spielerin mehr getraut hat und auch mal den Wurf aufs Tor gewagt hatte. Am Ende merkte man dann deutlich, dass einfach die Kräfte gefehlt hatten, was aber auch bei keinem Auswechselspieler und bei einem körperlich und quantitativ aufgestellten Gegner nicht anders zu erwarten war. Da sollte man den Mädels überhaupt keinen Vorwurf machen, sondern weiter nach vorne blicken, denn am Ende hat jede Spielerin 50 Minuten lang gekämpft und ihr bestes gegeben.
Das Spiel endete 44:15.

Es spielten:
Nora Boudahou (4), Carina Baum (1), Leonie Hüggelmeier, Jill Engelke, Sarah Boudahou (10), Johanna Homburg