#7: Gesprächsstoff
Folgende Spielsituationen und die dazugehörigen Schiedsrichterentscheidungen sorgen immer wieder für Gesprächsstoff.
Situation 1:
Dem Werfer, der frei zum Torwurf kommt, wird von seinem Gegenspieler der Ball aus der Hand gespielt. Oftmals ist der Werfer von dieser Aktion überrascht und es sieht so aus als wäre er brutal gefoult worden.
Das sagt das Regelheft zu dieser Situation in Regel 8:1 b) :
Es ist erlaubt:
b) dem Gegenspieler mit einer offenen Hand den Ball aus jeder Richtung wegzuspielen.
Es ist jedoch nicht erlaubt dem Gegenspieler den Ball aus der Hand zu entreißen oder wegzuschlagen. (Regel 8:2 a)
Situation 2:
Ein Trainer/Betreuer oder Spieler (der sich auf der Auswechselbank befindet) bekommt wegen unsportlichen Verhaltens, z.B. Meckerns, eine progressive Bestrafung (Gelbe Karte, 2-Minuten, Rote Karte). Doch welche Auswirkung hat diese Progression auf die Fortsetzung des Spieles?
Ist die Mannschaft, deren Trainer/Betreuer/Spieler bestraft wird in Ballbesitz, wird auf Freiwurf gegen die ballführende Mannschaft entschieden und zwar an der Auswechselbank dieser Mannschaft. Vorsicht ist aber geboten, wenn zur Zeit des Vergehens des Trainers/Betreuers/Spielers das Spiel unterbrochen war. Dann wird das Spiel an der gleichen Stelle fortgesetzt, an der es unterbrochen wurde (Die Mannschaft bleibt in Ballbesitz).
Bekommt ein Trainer/Betreuer/Spieler der nicht ballführenden Mannschaft eine Strafe, wird das Spiel an der günstigsten Stelle für die angreifende Mannschaft fortgesetzt. Also entweder an der Auswechselbank der nicht ballführenden Mannschaft oder an der Stelle, wo sich der Ball zur Zeit der Unterbrechung befunden hatte.
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